Unterrichtseinheit Rauchen

Einleitung

Eine Analyse der internationalen Literatur der letzten 10 Jahre zur Tabakprävention an Schulen hat gezeigt, dass sich der Ansatz zur Stärkung sozialer Kompetenzen am besten eignet, um den Einstieg ins Rauchen einzudämmen. Die schulische Tabakprävention konzentriert sich seit Mitte der 80er Jahre auf die Entwicklung der Fähigkeit, gesellschaftlichen Druck zum Drogenkonsum zu erkennen und ihm zu widerstehen, aber auch auf das Feststellen der gesellschaftlichen und körperlichen Folgen des Drogenkonsums. Als typische Methoden stehen im Vordergrund: Gespräch, Verhaltensvorbilder, Techniken der Verhaltensänderung und Rollenspiele. Für jugendliche RaucherInnen, die die Bereitschaft zum Rauchstopp entwickeln, können Sie Opens external link in current window"Ziel Nichtrauchen" auf dieser Seite, ein computergestütztes Rauchstopp-Programm, empfehlen. Weitere Broschüren zum Thema finden Sie im Opens internal link in current windowShop.

Ziel der Unterrichtseinheit

Die SchülerInnen kennen die Wirkungen der Stoffe im Tabakrauch und das Abhängigkeitspotential. Sie wissen um die Interessen der Tabakindustrie und ihre Informations- und Werbestrategien. Sie kennen die Gefahren des Passivrauchens und verhalten sich entsprechend.

Zeitbedarf

Die Unterrichtseinheit umfasst einen Kern von einer Doppel-Lektion. Der Zeitbedarf richtet sich nach der Einbettung in das allgemeine Gesundheitsförderungsprogramm der betreffenden Schule, in die substanz-unspezifische Prävention und in den Suchtpräventionsunterricht. Zu berücksichtigen ist auch der früher erfolgte Tabakpräventionsunterricht an der betreffenden Klasse. Erfolgversprechend ist die altersgerechte periodische Wiederaufnahme des Themas.

Material

Die Unterrichtseinheit ist so aufgebaut, dass keine weiteren Hilfsmittel organisiert werden müssen.

Weiteres Unterrichts- und Anschauungsmaterial können Sie im Opens internal link in current windowShop bestellen.

Unterrichtseinheit

Initiates file downloadUnterrichtseinheit im Format PDF

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz
Konzept und Text: Christine Gafner, PROGEF, Bern